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Watt´n Blick über Nordfriesland

Krabbenkutterin Sigrid vor Sylt entflammt

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von Hauke Oswald | Dramatik pur am frühen Donnerstagmorgen des 22. März 2012. Etwa zehn Seemeilen (19 Kilometer) westlich von Westerland ist der Krabbenkutter „Sigrid“ in Flammen aufgegangen. Die beiden 51 Jahre alten Fischer, die sich an Bord des 18 Meter langen  Schiffes befanden, konnten sich zunächst selbst retten und blieben unverletzt, wie ein Sprecher der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sagte.

Entdeckt wurden die als Notsignal abgefeuerten Leuchtraketen von der Besatzung eines weiteren Krabbenkutters, der „Theodor Storm“, die daraufhin ihre Netze einholte und auf „Sigrid“ zusteuerte, teilte die DGzRS weiter mit. Die Besatzung der brennenden „Sigrid“, deren Heimathafen Tönning ist, konnte in der Zwischenzeit schon von Bord flüchten und befand sich in einer Rettungsinsel in Sicherheit. Die Seenotkreuzer Minden (Station List auf Sylt) und Vormann Leiss (Station Amrum) der DGzRS waren im Einsatz. Die Fischer wurden zunächst von der „Theodor Storm“ aufgenommen und dann mit einem Seenotkreuzer der DGzRS nach Havneby auf der dänischen Insel Rømø gebracht.

Unterdessen begann der Seenotkreuzer Vormann Leiss mit den Löscharbeiten am nach wie vor brennenden Krabbenkutter. Die später eintreffende „Helgoland“ der Wasserschutzpolizeiboot leuchtete den Einsatzort aus. Der Notschlepper „Nordic“ ist derzeit unterwegs zum Havaristen.


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